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Ein Tourtagebuch von Rolf Rilling

Bienvenido Uruguay – Hasta Manana

Willkommen in Uruguay –  bis morgen

Mein neues Lebensgefühl – das Warten auf morgen!

Check-in Frankfurt Airport. Erst jetzt wurde mir bewusst, Air Europa ist eine Billig-Airline. Nur 1 Gepäckstück. Ich hatte 2 – also schnell alles umgepackt und aus 2 mach 1. Im Flugzeug – besonders auf dem zwölfstündigen Flug von Madrid nach Montevideo – musste ich leidvoll feststellen, dass ich noch nie in einem Lilliput Flugzeug gereist bin. Die Sitze waren auf südamerikanische Indio-Grössen ausgelegt. Verzweifelt versuchte ich für meine Germanenmaße eine Flight-Position für den nicht enden wollenden Flug zu finden. Meine absurden Verbiegungen hätten jedem Kamasutra-Yogi zur Ehre gereicht. Gott sei Dank ertrug meine Sitznachbarin, eine ältere Dame aus Uruguay, meine seltsamen Verrenkungen sehr geduldig. Wir unterhielten uns über 4 Stunden lang auf „Rolf Esperanto“.  Unglaublich, mit einem Wortschatz von nicht einmal 100 spanischen Wörtern, diskutierte ich mit ihr lebhaft über Land, Erziehungssysteme, Politik, Klima etc.

Irgendwie ging die Zeit vorbei und Montevideo empfing mich mit über 30°C.

Hotel California, Montevideo

Hotel California, Montevideo

Schnell Geld gewechselt und per Taxi zum Hotel. Gleich zu Fuß zu Cargas-DHL.  Bezahlen, Motorrad aus dem Zoll holen und basta. Das war der Plan. Bei Cargas DHL haben sie im Vorfeld einen US Dollar Scheck gefordert – einen Tag vor Abreise. Was für ein Act! Nur mit viel Mühe und Extrakosten konnte ich einen US Dollarscheck bei meiner Bank auftreiben.  Que sopresa – was für eine Überraschung! Der von der Deutschen Bank ausgestellte Barscheck ist in Uruguay nicht kreditwürdig. Nachdem ich bei mehr als 10 großen Banken erfolglos versuchte, den Scheck einzulösen, gab ich auf. Dass es mit der Deutschen Bank so schlecht steht, hätte ich nicht gedacht. Zum Schluss akzeptierte DHL trotz Falschgeldverdacht meine mitgebrachten US Dollar Banknoten. Okay nach unerwarteten US$ 590 DHL Extragebühren und einem abgestempelten Bill of Lading kann ich ja jetzt zum Zoll und mein Motorrad holen.

Momento – ich brauche einen Zollagenten. Die Einfuhrabwicklung wäre laut DHL sehr kompliziert. Außer diverse Papiere benötige ich auch eine vom Einwanderungsministerium ausgestellte Touristenkarte. Mein Einreisestempel vom Flughafen reicht dem Zoll nicht.

Einwanderungsbehörde

Einwanderungsbehörde

Mit meinem perfekten Spanisch gelingt mir das Kunststück in weniger als 1 Stunde. Zurück zu Cargas/DHL. Jetzt fehlen noch einige Vollmachten und bis manana (morgen) wird es mit dem Zoll funktionieren. Total erschöpft nach einem gefühlten Halbmarathon habe ich erst einmal geduscht und ein wenig die Stadt erkundet. Spät abends gehe ich zum Karneval. Am Freitag war Karnevalsauftakt in Montevideo und die ganze Stadt auf Beinen.

Freitag, den 22.01. – Hoy Aduana

Heute geht es zum Zoll, endlich die BMW abholen und dann kann es losgehen. Zunächst Cargas/DHL. Un poco problema. Was für ein kleines Problem? Primer lugar – pagar. Zunächst einmal bezahlen. Obwohl DHL mir gestern versprochen hatte, dass die Verzollung nur wenig kostet, soll ich nun US$ 1.300 für Agent, Hafengebühr, Zoll etc. bezahlen. Keine Chance. Von zu Hause Blitzüberweisung in der Hoffnung, dass es am Montag mit dem Zoll weitergeht.

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Schwäbischer BMW-Fahrer – Kein Zutritt für Dich!

Der Zoll hat mittlerweile einen offiziellen Fall aufgemacht. Wahrscheinlich bin ich der erste „dumme“ Transit-Tourist, der versucht ein Motorrad durch den uruguayischen Zoll zu bringen. Nach dem DHL schon bei meiner Afrikareise Mist baute, ist das der Gipfel. Mein Tipp: niemals wieder mit DHL, und ein Motorrad nur nach Chile transportieren.

Samstag und Sonntag machte ich Sightseeing bei extremer Schwüle. Die Stadt und der bekannte Strand sind sonntags fast wie ausgestorben. Die Extrakosten für die „BMW-Befreiung“ hake ich einmal als Kosten für meinen Intensivkurs im Bürokraten-Spanisch ab.

Noch habe ich gute Hoffung und einen leichten Sonnenbrand.

Hasta la vista y hasta manana (?)

Siesta beim Zoll

Siesta beim Zoll

Einige Impressionen von Montevideo

NIXTREME-BIKER Rolf Rilling

Warum Nixtreme-Biker?

Im ersten Moment hören sich meine Reisen ein wenig waghalsig oder auch extrem an. Wenn man aber von Kindesbeinen an Reisen gewohnt ist und auch einige Grundregeln berücksichtigt, sind auch „spontane“ Fernreisen ein tolles Erlebnis. Sie entspannen, sie entschlacken (zumindest bei mir – ich nehme bei meinen mehrmonatigen Reisen immer toll ab!) und du triffst neue Freunde fürs Leben. Solche Reisen sind Nix extrem – also Nixtreme!

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2010 – am Cape of Good Hope, Südafrika

 

Wer selbst Biker ist weiss, dass man mit kaum einem anderen Fahrzeug so schnell Kontakte findet. Anstatt isoliert in einem Auto zu sitzen, wirst du mit einem Motorrad schnell in ein Gespräch verwickelt. Die Sympathien fliegen dir sozusagen zu. Selbst Polizisten im Innersten Afrikas wurden von der Magie meines Motorrades angezogen. Anstatt Knöllchen zu bekommen, musste ich oft den Polizisten die technischen Daten meines Motorrades  erläutern.

Oft standen Dutzende, manchmal sogar Hunderte von Leuten um mich herum und bestaunten mich in meiner Motorradkluft als wäre ich ein Astronaut.

Kurz zu meinem  „Reise-Lebenslauf“.

Heute bin ich schon ein alter Knochen – 57 Jahre auf dem Buckel – und doch noch nicht satt vom Reisen. Noch reizen mich ferne Länder, Kulturen und auch die Herausforderung, neue Sprachen – zumindest rudimentär – zu erlernen. Alles genug Anreiz, mich für weitere Reisen fit durch Jogging und Fitness Studio zu halten.

Reisen, ja das tue ich, solange ich zurück denken kann. Meine Eltern, insbesondere mein Vater, haben mich schon als kleines Kind nach Italien, Spanien und andere Länder geschleppt. Kaum war ich 18 Jahre alt, zog es mich in die Ferne. Meine Ferienjobs dienten nur einem Zweck – Reisen zu finanzieren. Mal für das Wochenende nach Istrien, 5 Tage nach Barcelona, England, Frankreich usw..  Zwischendurch wurde es exotischer. Mit einem Freund kurz nach Marokko, rein in die Wüste, ausgeraubt worden, was soll’s! Die nächste Reise führte dann in die Osttürkei. Leider wie heute – Bürgerkriegsgebiet. Nachts mussten wir, auf Aufforderung einer Militärkontrolle, ohne Licht mit unserem Uralt Renault 4 fahren. Flußdurchquerung? Kein Problem – wir schwammen einfach hinter unserem R4 her. Unser Profikartenmaterial – grobe, Gratis-Karten vom ADAC.

Dann ging es in die USA. 1980 noch ein Hauch von echtem Abenteuer. Beeindruckend damals: Mc Donalds, Straßenkreuzer, 6- bis 8 spurige  Highways und Wolkenkratzer. Heute sind die Unterschiede bei weitem nicht mehr so groß.

Uganda - Nilursprung am Viktoriasee

Uganda – Nilursprung am Viktoriasee

Dann Studium in England.

2 Jahre Survival Training – englisches Essen! Nicht so schlimm wie es sich im ersten Augenblick anhört. Eher Neugier auf fremdländisches Essen – Indisch, Chinesisch usw. Dennoch befremdend, was sich manche unserer englischen Kommilitonen zum Breakfast auf den Teller luden: kalte Ravioli auf ungetoastem Brot. Na ja – da bevorzugte ich doch ein gutes Thai Curry oder Vindaloo-Gericht.

Die Sprache blieb, ebenso der britische Sense of Humor sowie die Neugier auf fremde Länder.

Danach Work as Usual?

Nein – einen tollen Job habe ich bekommen. Durfte bei Rehau fremde Märkte aufbauen. Mal in England, dann wieder in Skandinavien, dann wieder Irland, Schottland und auch in die USA jetten. Über 180 Tage im Ausland – jedes Jahr!

Hört sich toll an. Für eine gewisse Zeit. Aber mit Familie eher schwierig. Und Business Trips sind eher ermüdend, werden mit der Zeit Routine.

Natürlich sind wir – Karin, meine Ehefrau und unsere 3 Kinder (Peter, Sabina und Tim) regelmässig verreist. Spontanreisen eher die Ausnahme, wir waren ja an die Schulferien gebunden.

Die Kinder wurden älter und wollten dann auch nicht mehr mit den „Alten“ verreisen. Sie waren durch uns inzwischen unheilbar angesteckt. Auch sie hatte der Reisevirus gepackt. Ob Work & Travel (USA, Australien, Asien) oder High School Year in USA und Kanada, Auslandsstudium in Ecuador oder Costa Rica, nichts konnte sie mehr bremsen. Der Jüngste, Tim, zog mit 18 Jahren nach Bolivien um dort sein Soziales Jahr zu absolvieren. Nebenbei hat er noch den halben Kontinent, alleine und teilweise auch mit seiner Schwester und Mutter bereist.

Uganda Äquator

Uganda Äquator

Jetzt wisst ihr schon eine ganze Menge über mich. Aber warum alleine mit dem Motorrad?

2009 reiste ich mit einer Gruppe nach Kenia/Tansania zum Kilimanjaro. Ich war von Afrika so fasziniert, dass ich mir 2010 die BMW kaufte und entschloss quer durch Afrika zu reisen. Alleine – nicht mein ursprünglicher Plan. Um dir eine 3-monatige Auszeit nehmen zu können, musst Du entweder gerade eine Beziehung hinter Dir haben, kinderlos oder selbständig sein und/oder eine starke Frau daheim haben, die den Laden in deiner Abwesenheit weiterführt. Und meine besten Freunde, sprich potentiellen Reisebegleiter? Sie hatten alle noch eine intakte Beziehung und waren aber leider auch nicht selbständig.

Grundsätzlich erlaubt mir unsere Firma Bull & Bear nur das Reisen in der ersten Hälfte des Jahres. Als Versandhaus haben wir unseren Schwerpunkt immer in der 2.Jahreshälfte. Auch das gut 15-köpfige Team ist sehr eingespielt und managed alles ohne den Boss. Natürlich kann ich nicht jedes Jahr „abhauen“. So alle 4 Jahre nehme ich mir mein „Sabbatical“ – eine Auszeit. Ein wichtiger Reisezweck ist auch die Ausschau nach neuen Produkten und Märkten.

Genug für heute – solange ich noch fit bin, werde ich reisen. Ich bin selbst gespannt, wohin es mich auf meiner Süd- und Nordamerika-Reise verschlägt.

Da ich zum großen Teil spontan meine Etappen auswähle, kann ich euch noch keine vorgefertigte Reiseroute vorstellen. Schaut einfach im Reiseblog nach – dort findet ihr auch eine Karte mit dem „fast“ aktuellen Standort und denTeiletappen.

Viel Spaß bei meinem Reiseblog wünscht euch

Rolf

 

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BMW R1200 GS Adventure

Die BMW – seit Jahren ein treue Reisegefährtin

In meiner Zweirad-„Karriere“ habe ich schon mehrere Zweiräder besessen.

Mein erstes mobiles Fortbewegungsmittel war jedoch ein Dreirad. Nach mehreren Fahrrädern begann mein motorisierter Lebensabschnitt im stolzen Alter von 16 Jahren mit einer Honda DAX. Ein echtes Geschoss. Natürlich war es damals üblich, seine Maschine zu „frisieren“.  Anstatt gediegene 40 km/h brachte das kleine Geschoss 70 km/h.

Das genügte für mein pubertäres Selbstwertgefühl ganze 2 Jahre.  Kaum 18 Jahre alt, legte ich mir eine nagelneue, feuerrote Suzuki 250 zu. Versicherungstechnisch waren zu jener Zeit die Maschinen auf 34 PS gedrosselt. Nach einem Kolbenfresser „musste“ der Kolben aufgebohrt werden und auch einige andere Komponenten verhalfen zu einem Motordoping. 48 PS kamen auf dem Prüfstand heraus. Anmerkung: heute bin ich ein ehrbarer Biker und würde so etwas natürlich nicht mehr tun.

offroadNach 3 Jahren verkaufte ich wegen meines Auslandsstudiums die Maschine und blieb von da an partnerlos – zumindest was Motorräder betrifft.

Dann kamen Beruf, Familie und Kinder. In dieser Phase sind „gefährliche“ Motorräder unpraktisch und auch oft unerwünscht. Mit 40+ Jahren  kommen die meisten Ex-Biker in eine kritische Lebensphase. Die Motorrad Midlife Crisis zwingt uns jedoch früher oder später zum Erwerb eines Motorrads. Bei mir fiel die Wahl auf eine Moto Guzzi California, der europäischen Variante einer „Born-to be Wild“ Harley-Davidson. Trotz halsbrecherischer Kurvenartistik, war die California doch ein eher schwerer Metallhobel, akustisch jedoch ein Genuss. Nur mit extremsten Anstrengungen konnte ich mit meinen besser/stärker motorisierten Bikerkollegen Schritt halten.

Wer also sollte die ideale Reisebegleiterin für meine zukünftigen Reisen werden?

Soll ich mir ein rassiges, schnelles Naked Bike zulegen? Oder doch ein HighSociety Modell (Harley-Davidson), das sich permanent in Beauty Salons (beim Waschen und Service) und bei Schönheits-Chirurgen (Werkstätten und Customs Bike Läden) herumtreibt? Nee – ich brauchte eine ordentliche Touringmaschine, die nicht nur zum Promenieren und Herumschrauben geeignet ist. Ein Motorrad, das äußerst zuverlässig ist, mehr wie ein Kamel – das einmal richtig säuft und dann eine lange Zeit keine Tankstelle mehr braucht, dem man ordentlich  Gepäck aufladen kann, und die mit mir durch jedes Gelände geht.

BMW GS nach einer Schlammschlacht im Norden von Namibia

BMW GS nach einer Schlammschlacht im Norden von Namibia

 

Mit der ich auch einmal in die Luft gehen kann. Die mir meine Stürze nicht übel nimmt. Die nur ein Minimum an Wartung erfordert und auch nicht jeden Tag geputzt werden muss. Also keine Tussie, sondern eine BMW GS 1200 Adventure. Sie hat mit Ihrem Tank eine Reichweite von über 600 km, verbraucht dabei weniger als 5 l/100km (Afrikatour: bei 21.000 km im Schnitt: 4,7l/100km!). Auch darf sie kein Schuhfetisch mit max 2.500 km  Laufleistung sein. Meine BMW GS zieht sich ordentliche Schuhe/Reifen an, die über 12.000 km halten. Bin einmal gespannt auf Südamerika –  ich habe der BMW diesmal  ein Paar Heidenau K60 SCOUT spendiert, richtige Outdoor Trekking Reifen für unwegsames Gelände.

Vor der Reise habe ich die BMW nochmals zum Motorrad-Doktor geschickt. Sie ist komplett durchgecheckt worden und kleinere Verschleißteile wurden ersetzt. Aber im Großen und Ganzen ist sie trotz ihrer 72.000 km und zahlreichen Stürzen noch toll in Schuss – ein absolut zuverlässiges Mädel!

Ägyptisches Kennzeichen auf der Sinai Halbinsel

Ägyptisches Kennzeichen auf der Sinai Halbinsel

Damit sie sich ihre hübschen Augen nicht per Steinschlag ruiniert, hat sie eine Plexiglasscheibe als Schutz bekommen. Auch sonst habe ich ihr an allen verwundbaren Stellen Metallbügel und Bleche anbringen lassen. Wichtig: ein extra großes Auflageblech für  den Seitenständer, damit sie nicht zum gefallenen Mädchen mutiert. Sie soll mir fleißig meine 2 wasserdichten Gepäcksäcke schleppen, deshalb bekam sie eine Auflagen-Vergrößerung für den Gepäckträger.

Die 2 Original BMW Aluminiumkoffer sollen nicht ihr Hinterteil betonen, sondern dienen außer als  beachtlicher Stauraum auch als eine Art Airbag.  Während die „Kosmetikköfferchen“ (Kunststoffkoffer) meiner Bikerfreunde nach Stürzen meistens im Gelben Sack enden, zeigt meine BMW ihre Alukoffer mit Stolz inkl. deren Kampfspuren ( nur Kratzer), die sie sich bei „Feindberührungen“ (mehrere Pirouetten auf den Koffern gedreht, einen VW Polo beim Crash zerstört und diverse afrikanische  und italienische Fahrzeuge damit abgedrängt)  geholt hatte.

Ihr denkt, sie ist nur ein Arbeitstier?

Weit gefehlt. Am Abend, im Camp kann sie auch romatische Stunden genießen.

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Ich hoffe, wir werden noch viele aufregende Momente zusammen genießen können und wünsche meiner BMW GS weiterhin „viel Gesundheit“ und Spaß bei unseren zukünftigen Reisen.

What a Wonderful World

Nach Afrika 2012 folgt nun 2016  die große Amerikareise mit ca. 40.000 km in 2 Etappen.

Januar – April 20 16: Südamerika inkl. Kuba und Juni- August 2016: von Kolumbien per Segelschiff „Stahlratte“ nach Mittelamerika, Mexiko, Kalifornien und Vancouver und dann quer durch Kanada bis zu meinem Bruder in Montreal im Osten Kanadas.

Rolf1Von April 2016 bis Juni 2017 werde ich die BMW in Kolumbien sicher unterstellen.

Ich werde auch diesmal allein reisen, nur begleitet von meiner BMW R1200 GS Adventure, die mich weder in Afrika noch während meiner zahlreichen Touren in Europa jemals in Stich lies.  Sie ist fast 6 Jahre alt und wir hatten auf 72.000 km noch nie eine Panne.

Mit Hilfe des Reiseblogs möchte ich Euch wieder zu meinem nächsten Abenteuer einladen.

Let’s Ride the (BMW) Adventure and Enjoy a Wonderful World.

 

     

    Es geht auch ohne RUT !

    Seefrachtkiste BMW

    Anfang November 2015 habe ich die BMW nach Flörsheim zu einem Subunternehmer der DHL gebracht. Dort wurde sie fachmännisch „eingesargt“. In einer extra für sie gefertigten Kiste wurde das Motorrad, inkl Koffern, Zelt, Stiefeln und dem neuen Touringanzug von Held verstaut. Nicht vergessen: Batterie abklemmen. Von Flörsheim setzte die Kiste ihren Weg fort nach Antwerpen, Belgien zur Einschiffung in einen Sammel-Seecontainer.

    Mittwoch, den 17.12.2015: 15.10 Uhr – BREAKING NEWS – die BMW wird nicht verladen.

    Sie bleibt im Hafen stehen und geht nicht auf die Seereise. Die RUT fehlt!

    Was war passiert?

    Per email informierte mich die DHL Motocycle Logistics & Event Division, dass die RUT Steuernummer für die Verladung auf das Containerschiff  CAP SAN MALEAS fehlt und dass meine USt. Id.Nr. fehlt. Ladeschluss: gleicher Tag 18.30 Uhr.

    Ich hatte weder die RUT Nummer noch eine USt.Id.Nr.

    Um zukünftige Verzollungen und Zollübergänge zu vereinfachen, hatte ich das Motorrad auf Privat umgemeldet, damit Fahrzeugschein und Reisepass deckungsgleich sind und keine Komplikationen bei den diversen Grenzübergängen entstehen.

    Privatleute haben in der Regel keine USt.Id.Nr und keine RUT. Ich habe bestenfalls noch eine KARIN oder im näheren Umfeld CLAUDIAS, GITTA, RENATE, BÄRBEL etc.

    Aber von RUT noch nie etwas gehört. Klarer Fall – frag einfach bei DHL nach, was RUT ist. Klare Antwort: Nicht unser Bier – wir sind Transporteur und nicht Importzollabwickler. Genau aus diesem Grund habe ich DHL Motorcycle Division gewählt. Die müssten normalerweise Erfahrung haben. Pustekuchen. Ich soll mich doch direkt an den uruguayischen Zoll wenden und  dort die RUT beantragen. Und das in den verbleibenden 3 Stunden. Heißer Tipp von DHL  – fragen Sie doch einfach bei der Deutschen Botschaft in Montevideo nach, was RUT genau ist und wie Sie sie kurzfristig bekommen.

    Hola – ein einzigartiger bürokratischer Spießrutenlauf beginnt:

    Email an deutsche Botschaft in Montevideo – Reaktion null (noch 2.45 Stunden zur Deadline!)

    Anruf bei Botschaft – ich bekomme nach einigem Drängeln (wer mich kennt, Geduld ist bei mir ein nicht sehr prägnanter Wesenszug  🙂 )  tatsächlich den Wirtschaftsattaché an die Strippe. Er rät mir,  die Botschaft von Uruguay in Berlin zu kontaktieren.

    Botschaft von Uruguay – RUT? noch nie gehört. Freundlicher Tipp (16.15 Uhr): Federacion Economica Urualemano (Wirtschaftsverband – mein Hablas Espanol oder Castellano ist noch nicht so fortgeschritten). Jedenfalls Erfolg – Telefonkontakt gelungen. Antwort: Hasta Manana – Siesta alla Noche – wir schliessen jetzt – verzweifelter RUT Anrufer – morgen sind wir wieder für Dich da.

    Caramba oder wie das heißt. Was nun?

    Deutscher Zoll anrufen (17.00 Uhr). Sehr freundlich aber auch hilflos. RUT – ja was das ist? Schon irgendwie gehört, aber ist die schon in Kraft? Soll mich am Besten an den Hauptzoll in Bad Homburg wenden (17.20). Witzig oder? Beamte, die nach 17.00 Uhr noch arbeiten?

    Die hatten ein tolles CRM (das Ding wo Du immer eine Nummer drückst und dann auf die nächste Nummer verwiesen wirst und anschließend bis zu Deiner Rente in der Warteschleife versumpfst! – Abbruch.

    IHK noch angerufen. Wirklich sehr hilfreich und bemüht. Aber selbst ausführliches Googlen bringt auch keine Klarheit. Hey – ich bin doch nur ein Bloody Tourist. Ich möchte einfach in Montevideo  meine BMW den Klauen des Zolls entreißen und als Transit Tourist nach ein paar Tagen das Land wieder verlassen. Ich will weder meine BMW in Uruguay verkaufen, noch möchte ich  in Uruguay eine Firma gründen, damit ich die verflixte  Steuernummer RUT  bekomme.

    Zwischendurch versuche ich noch die Auslandsabteilung des ADAC zu erreichen. Zu spät.

    DHL Special Divison Motocycle  in Frankfurt ebenfalls dicht.

    Kurz vor Ladeschluß des Ozeanfrachters kommt mir eine Idee – ich ruf einfach die DHL Frachtabteilung in Hamburg an. Der Wahnsinn – ich bekomme einen echten Ansprechpartner, erkläre ihm die Situation und er kontaktiert einen Kollegen in Montevideo. Ich soll mich noch bis zum nächsten Morgen 8.30 Uhr gedulden. Er verspricht mir, das Motorrad geht auf alle Fälle mit dem Schiff mit.

    Nächster Morgen – große Erleichterung: ein simpler Eintrag in meinen Reisepass würde als Identifikation völlig ausreichen. Nix mit RUT! Mucho gracias.

    Und als Belohnung bekomme ich noch einen englischsprachigen Ansprechpartner in Montevideo inkl. seiner Handynummer.

    Das Containerschiff wird mit meiner BMW am 15.1. in Montevideo eintreffen. Ich komme am 21.1. an und dann …. Attacke auf den uruguayischen Zoll und der schwäbische Che Guevara wird seine BMW befreien. So der Plan.

    Basta por hoy

    Meine Tour-Ausrüstung

    Motorradanzug – Handschuhe

    Nach dem ich schon hervorragende Erfahrungen mit HELD Equipment in Afrika gemacht hatte, habe ich mich im Outletshop von HELD in Sonthofen neu ausgestattet.

    Die Jacke CARESE II und die Hose TORNO II bestehen aus sehr atmungsaktivem GORE-TEX Material, sind relativ leicht und haben ein herausausnehmbares Innenfutter.

    • herausnehmbares GORE-TEX® Liner mit 3-Lagen Technologie
    • als Regenschutz in oder über der Jacke tragbar
    • viele Verstell- und Belüftungsmöglichkeiten.
    • GUT: die Reißverschlüsse sind gegenüber dem Vorgängermodell sehr stark verbessert worden.

    WICHTIG: ich kann mit einem Anzug alle Klimazonen in Südamerika abdecken. Von Wüste über Tropen, Schutz gegen extreme Höhenkälte und habe auch einen verlässlichen Regenschutz und bei mir ganz wichtig – ich verliere innerhalb von 3 Monaten gute 15 kg Gewicht. Durch die stufenlose Verschlüsse kann sich der Anzug mit mir „verschlanken“.

    Tourenanzug von Held Jacke Carese II und Hose Torno II

    Tourenanzug von Held
    Jacke Carese II und Hose Torno II

    Ihr benötigt noch mehr Infos: geht einfach auf die homepage der Firma Held

    held_logo

     

     

    Sommerhandschuh Sambia

    Sommerhandschuh Sambia

     

     

     

     

    Neben zweckmäßiger Unterwäsche habe ich mich noch mit meinen Lieblings-Handschuhen eingedeckt:

    SAMBIA – Sommerhandschuh aus Känguruleder und Spandex

    Wer diese Handschuhe im Sommer getragen hat, weiß, über was ich rede. Wie eine Kundenanfertigung, überhaupt nicht klobig. Gerade wenn man Navi oder Kamera schnell bedienen muss – selbst meine „Wurstfinger“ treffen den richtigen Knopf. Super ventiliert und mit Handrückenprojektoren.

    Mein absoluter Geheim-Tipp!

     


    Stiefel DAYTONA Traveller GTX

    Tourenstiefel mit super Passform, aus weichem Spezial-Vollrindleder.

    Touringstiefel Daytona Traveller GTX

    Touringstiefel
    Daytona Traveller GTX

    Ich hatte schon bei meiner Afrika-Reise diesen Stiefel. Absolut wasserdicht, angenehm zu tragen. Ich bin mit diesen Stiefeln viel zu Fuß unterwegs gewesen. Mein Rat: probiert diesen Stiefel einmal aus – ihr kauft für Touren nie wieder ein anderes Modell.

    Die vielen Testsiege und Kommentare in einschlägigen Motorradforen bestätigen meine persönliche Begeisterung für diesen tollen Stiefel.


     

    Helm und Sprechanlage- X-Lite X-403 GT ELEGANCE N-COM

    Ich habe schon mehrere Klapphelme besessen. Bei meinen größeren Touren habe ich immer meinen Schuberth J1 getragen. Der Helm für Weit- und Umsicht! Ein Blickfeld wie ein Astronautenpanorama und dennoch leise.

    Schuberth hat die Fertigung eingestellt und kein Nachfolgermodell ! – Mir ein absolutes Rätsel.

    Bei der Suche nach einem ähnlichen Modell – Anforderungsprofil: großes Sichtfeld und gute Belüftung – bin ich auf den X-Lite X403 GT gestossen.

    Ein paar Features:

    o Abnehmbarer Kinnschutz mit Lufteinlass

    Jethelm X-Lite-403GT Elegance mit N-Com

    Jethelm X-Lite-403GT
    Elegance mit N-Com

    o Ultrawide ( sehr großes Sichtfeld ) Visier
    o Touring Ventilation System (TVS)
    o Visor Abdeckungen und Kinnschutz

    Zusätzlich habe ich den Helm mit der Bluetooth Kommunikationssystem N-Com X-Series BX4 plus ausgestattet. Mein  Navi GARMIN Zumo 590LM kann mir so über bluetooth seine Navigationsanweisungen übermitteln. Zusätzlich kann ich auch meine Musikbibliothek drahtlos empfangen.

    Ich bin besonders gespannt, wie sich mein „Meggel“ (Schwäbisch für Kopf) mit dem Helm verträgt. Näheres dazu am Ende meiner Tour.


    Filmkameras und Stativ

    Auch auf dieser Reise nehme ich meine bewährte Handycam von Sony mit.

    Handycam Sony NEX-VG10E

    Handycam Sony NEX-VG10E

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    Mit Wechsel-Superzoom-Objektiv E18-200mm

    Ohne groß ins Fachsimpeln zu verfallen, der Hauptvorteil der Kamera: sie ist eine hervorragende Kamera für Bilder und Videos. Durch das Objektiv mit dem großem Zoom entsteht eine Tiefenwirkung ähnlich wie bei echten Fernseh- und Kinofilmen. Zum Beispiel kann ich mit dem Tele Objekte scharf heranzoomen und den Vordergrund verschwimmen lassen oder umgekehrt.

    Zusätzlich, für wackelfreie Bilder und Aufnahmen, habe ich ein ultraleichtes Manfrotto-Stativ dabei. Hiermit gelingen auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch passable Aufnahmen.


    Actionkamera

    Für Fahr-/Action- und Wasseraufnahmen benutze ich diesmal eine GoPro Hero3 Black Edition

    Für den Reiseblog, Skype, Internet habe ich einen kleinen Laptop LENOVO Yoga 300 und speichere meine Bild- und Videodaten noch zusätzlich auf einer externen Speicherplatte mit 1 Terrabyte Kapazität.


    Camping

    Bei Decathlon habe ich mir schon 2012 für meine Afrikareise ein kleines Zelt besorgt.

    Zelt - klein und schnell aufgrbaut

    Zelt – klein und schnell aufgebaut

    Dazu kommen noch ein € 40,- Schlafsack, eine Isomatte und eine aufblasbare Luftmatraze.


     

    Klamotten und Schuhe

    Auch hier habe ich mich „schwäbisch preisbewusst“ bei Decathlon ausgestattet: ein halbes Dutzend Funktionsunterhosen und Socken, ein paar T-Shirts, eine Trainingshose, Badeshorts.

    Ergänzt wird mein Kleidungsfundus durch 1 Paar leichte Wanderschuhe, 1 Paar gute Joggingschuhe von ASICS, gute Flipflops, 1 warme Fleecejacke und 1 Tube REI Waschmittel.


    Medikamente

    o Wundsalbe

    o Durchfallmittel

    o Anti-Pilzsalbe

    o Magen-/Darmtabletten

    Mehr nehme ich nicht mit. Bei akuten Fällen gehe ich lieber lokal zu einer Apotheke oder zum Arzt. In der Regel sind Antibotika/Malariamittel etc im Ausland bzw. vor Ort wesentlich günstiger.


    Pass, Dokumente und Geld

    Ich habe immer 2 gültige Pässe dabei. Dazu Personalausweis, Impfausweis, Krankenverischerungsnachweis (in englisch), mehrere Kreditkarten und relativ wenig Bargeld.

    Gästebuch

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    GerdGerd aus Lenningen schrieb am 7. September 2016 um 15:29:
    Hallo Rolf, herzlichen Glückwunsch zu dem tollten "Ausflug" und dass Du wieder gesund und munter angekommen bist. Jetzt darfst Du Dich wieder Deinem Geschäft widmen, das Deine Frau vorbildlich weitergeführt hat. Alles gute und viel Spaß beim Weihnachtsgeschäft. Dein Banker.
    Der DUCATISTIDer DUCATISTI aus Rheinstetten schrieb am 24. August 2016 um 7:20:
    Herzlichen Glückwunsch zur Tour und herzlich Willkommen zu Hause.
    BrendaBrenda aus Montreal schrieb am 22. August 2016 um 0:30:
    Incredible journeys! So nice to see you in Montreal! Hope to see you again soon! Best to the family. Love Brenda
    Charly MoschCharly Mosch aus Aichelberg schrieb am 21. August 2016 um 20:50:
    Hallo Rolf Rilling, habe Dich (ich sage einfach Du, als "geistiger" Reisekumpel ...) mit meinem inneren Aufge auf Deiner Reise begleitet. Fazit: Die Highlights und Abenteuer haben mir sehr gut gefallen (leider für meinen Geschmack häufig unter Zeitdruck und zu kurz). Hingegen hätte mich das "herunterschruppen" von zig tausenden Kilometern (mit Speedlimit) ziemlich genervt und angeödet. (Habe selbst die USA schon mal von der Ostküste bis zur Westküste mit dem Auto durchquert - ist schon 'ne ordentliche Strecke). Hauptsache Du bist sicher und gesund am Ziel angekommen und kannst bald Deine Mädels bei Bull & Bear mit Deinen Stories "beglücken 😉 LG Charly aus Aichelberg P.S. Vielleicht lerne ich den 'Champion of the traveller' ja mal über Gitta / Karin persönlich kennen. Grüße aus dem schönen Aichelberg bei angekündigten 35° C für die kommende Woche!
    Sam JonesSam Jones aus Cloverdale schrieb am 5. August 2016 um 23:10:
    Sam Jones
    Annette und Hans-JörgAnnette und Hans-Jörg schrieb am 4. August 2016 um 20:47:
    Hi Rolf - da sind sie ja, die gigantischen Mammutbäume. Fantastisch. Daneben wirkst Du wie ein Küken. Unser Mini-Mammutbaum gedeiht prächtig, noch fehlen ihm aber ein paar Zentimeter bis zu den stattlichen Exemplaren auf Deinen Fotos. . . .Weiterhin gute Fahrt wünschen Annette und Hans-Jörg!!
    ReinholdReinhold aus San Francisco schrieb am 3. August 2016 um 1:38:
    Hey Rolf ... great seeing and catching up with you. Enjoy the rest of your adventure, and stay safe. Cheers, Reinhold ... PS: A two-bedroom apartment for $2,000 ... that would be great. As of June 2016, one bedroom apartments in San Francisco rent for $3490 a month on average and two bedroom apartment rents average $4754. (https://www.rentjungle.com/average-rent-in-san-francisco-rent-trends/)
    Hans-UeliHans-Ueli aus Davos Platz, CH schrieb am 25. Juli 2016 um 1:53:
    Leider finde ich keine E-Mailadresse. Danke für Mitteilung. Weiterhin gute Fahrt. Wenn meine Zeit reicht werde ich die Sun Creek Lodge besuchen, sonst nächstes Jahr. Mei
    Administrator-Antwort von: rolfrilling
    Meine email-Adresse: rolf.rilling@yahoo.de Auch Dir wünsche ich eine gute Reise. Welche Richtung fährst Du eigentlich? Vielleicht habe ich noch den einen oder anderen Tipp. Gruß Rolf
    Hans-UeliHans-Ueli aus Davos Platz, CH schrieb am 24. Juli 2016 um 19:36:
    Sorry Rolf, wollte dir nicht auf die Füsse treten, ist mir einfach beim Durchlesen aufgefallen. Da hast du mehr als ich erlebt, wobei meine Africa Twin in Lateinamerika jetzt auch etwa 83'000 km gemacht hat. Reifenpannen gabs leider einige, aber ausser einer alle in Nähe einer Werkstatt. Hab etwas in deiner schönen Site geblättert. Der Name gefällt mir sehr gut! Weiterhin alles Gute und en Gruess HU
    Hans-UeliHans-Ueli aus Davos Platz CH schrieb am 24. Juli 2016 um 16:28:
    Hola Rolf. Zainal + Celeste habe ich in Sans Juan del Sur kennengelernt, ihr hattet es anscheinend eilig. Warum musst du an den Zollübergängen schmieren? Was ist der Vorteil? Bin die Strecke schon 2014 gefahren ohne Notwendigkeit einer "Hilfe" jeder Art. Warum nur muss man die BMW's immer reparieren? Gruss aus San Salvador.
    Administrator-Antwort von: rolfrilling
    Hallo, zunächst zu Reparaturen BMW. Ich bin mit der BMW in fast 40 Länder gewesen. Habe Afrika, Europa und viele Länder in Amerika mit ihr bereist. Ich hatte bei 100.000 km bisher noch nicht einmal eine Reifenpanne, bin dabei über 20.000 km offroad gefahren, Flüsse durchquert und auch vorgeschrieben Serviceintervalle sehr generös ausgelegt. Jetzt ist halt bei 90.000 km die Kupplung am Ende gewesen. Da es sich hier um eine sehr aufwändige Reparatur handelt, habe ich sie natürlich immer hinausgezögert bis ich von einem sehr erfahrenen BMW-Händler in den USA durchführen lies. "Schmiergelder" flossen nur in Ausnahmefälle. Und dann nur in homäopathisch niedrigen Summen. Mann ist ja auch Schwabe. Vor allem in Fällen bei denen damit eine erhebliche Zeitersparnisse dabei heraussprangen. Fixer, sogenannte Hilfspersonnen zum Beispiel in Zentralamerika benutze ich so gut wie gar keine.
    adamadam aus berlin schrieb am 24. Juli 2016 um 7:26:
    Gut, dass noch die rainbow story kam...kam ja selber kaum durch die Grenzkontrollen durch ! Greetings to the sunnyrainboy ! S.
    adamadam schrieb am 25. Juni 2016 um 7:38:
    Hi Rolf, danke für Cuba live und in Farbe ! Muss trotzdem hin...Ist die Stahlratte leckgeschlagen ? Lass mal wieder anfangen jetze...! Greetings, S.
    Charly MoschCharly Mosch aus Aichelberg schrieb am 5. Mai 2016 um 14:11:
    Hallo Rolf Rilling, meine Frau (... auch 'ne Karin) und ich haben vor geraumer Zeit bei Gitta's Geburtstag Deine Frau und ihre Clique kennen gelernt (= lustiges Völkchen ... ) und dabei auch von Dir und Deinen Reisen gehört. Als altere Traveller und ebenfalls Reise-Freak kann ich (zumindest neidvoll im Geiste) alles mitfühlen. "Echt geil" würde ich auf "neudeutsch" sagen. Und in wenigen Wochen soll schon Teil 2 (Mittelamerika / USA und Kanada) folgen - echt der Hammer. Wäre auch was für mich! Geniesse es - solang es familiär, finanziell und gesundheitlich noch geht!!! Viel Vergnügen und toi, toi, toi das alles gut geht - Charly vom Aichelberg
    adamadam aus berlin schrieb am 14. April 2016 um 17:19:
    Ganz ohne Rilling ist auch keine Lösung ! Richte senor Raul aus, er möge von der email-Leitung treten...du liegst doch max. 0,45 Stunden am Strand, gell, Hasta...S.
    LauraLaura aus Argentina schrieb am 11. April 2016 um 17:57:
    Hola Rolf! somos Laura y Carlos estuvimos contigo en Cholila disfrutando de un sabroso asado. te deseamos feliz viaje!!!! Buena vida para tí!
    adamadam aus berlin schrieb am 31. März 2016 um 18:00:
    Hi Rolf, mach kein Quatsch mit deiner Maschine...wir kommen am 5.6. die A8 runter und erwarten einen kleinen, privaten DIA-Vortrag, gell ! Halt die Ohren hart und die Maschine aufrecht, Gruss auch 6grad Berlin ! Stefan
    Reinhardt von der PostReinhardt von der Post aus Schwäbisch Gmünd schrieb am 25. März 2016 um 19:40:
    Hola Amigo! Feliz Pascua!! Statt Ostereier verdrückst du ein ganzes Meerschwein - du schreckst wirklich vor nix zurück. Pass auf dich auf und noch einen guten Trip!
    DocDoc aus Mörsch schrieb am 24. März 2016 um 20:05:
    Hey mein schwäbischer Freund, eine Reise, die deine Kondition fordert! Erlebe es, es macht dich reicher. Aber komm auch gesund wieder heim, dann müssen die verlorenen Pfunde wieder mit schwäbischer Kost antrainiert werden für das nächste Abenteuer......... Gruß Marco
    Der DUCATISTIDer DUCATISTI aus Rheinstetten schrieb am 9. März 2016 um 22:56:
    Servus Rolf, beeindruckend Deine Reportage. Bin begeistert, will aber nicht tauschen! ¿ NO ERES UN GRINGO – ERES UN SCHWOOB? Hoffe, Du hast den camino de la muerte gut überstanden. Bin gespannt auf Deine weiteren Berichte und vor allem die tollen Bilder. Gruß Thomas
    Administrator-Antwort von: rolfrilling
    Junger Thomas, ihr könnt euch nicht vorstellen, was für eine Energie die ganze Reisekostet. Dagegen war Afrika ein Sonntagsausflug. Zur Zeit habe ich Stress mit meiner Birne - Höhenkrankheit. Morgen gehts es auf den Machu Picchu. Bis bald Rolf
    ReinholdReinhold aus San Francisco schrieb am 8. März 2016 um 0:04:
    Wonderful fotos, again, and some good storytelling. Maybe better that you didn't enter any of the silver mines. You might have gotten stuck 😉 Cheers, Reinhold