web analytics

Ein Tourtagebuch von Rolf Rilling

Archives › Süd- und Nordamerika 2016-2017

Bienvenido Uruguay – Hasta Manana

Willkommen in Uruguay –  bis morgen

Mein neues Lebensgefühl – das Warten auf morgen!

Check-in Frankfurt Airport. Erst jetzt wurde mir bewusst, Air Europa ist eine Billig-Airline. Nur 1 Gepäckstück. Ich hatte 2 – also schnell alles umgepackt und aus 2 mach 1. Im Flugzeug – besonders auf dem zwölfstündigen Flug von Madrid nach Montevideo – musste ich leidvoll feststellen, dass ich noch nie in einem Lilliput Flugzeug gereist bin. Die Sitze waren auf südamerikanische Indio-Grössen ausgelegt. Verzweifelt versuchte ich für meine Germanenmaße eine Flight-Position für den nicht enden wollenden Flug zu finden. Meine absurden Verbiegungen hätten jedem Kamasutra-Yogi zur Ehre gereicht. Gott sei Dank ertrug meine Sitznachbarin, eine ältere Dame aus Uruguay, meine seltsamen Verrenkungen sehr geduldig. Wir unterhielten uns über 4 Stunden lang auf „Rolf Esperanto“.  Unglaublich, mit einem Wortschatz von nicht einmal 100 spanischen Wörtern, diskutierte ich mit ihr lebhaft über Land, Erziehungssysteme, Politik, Klima etc.

Irgendwie ging die Zeit vorbei und Montevideo empfing mich mit über 30°C.

Hotel California, Montevideo

Hotel California, Montevideo

Schnell Geld gewechselt und per Taxi zum Hotel. Gleich zu Fuß zu Cargas-DHL.  Bezahlen, Motorrad aus dem Zoll holen und basta. Das war der Plan. Bei Cargas DHL haben sie im Vorfeld einen US Dollar Scheck gefordert – einen Tag vor Abreise. Was für ein Act! Nur mit viel Mühe und Extrakosten konnte ich einen US Dollarscheck bei meiner Bank auftreiben.  Que sopresa – was für eine Überraschung! Der von der Deutschen Bank ausgestellte Barscheck ist in Uruguay nicht kreditwürdig. Nachdem ich bei mehr als 10 großen Banken erfolglos versuchte, den Scheck einzulösen, gab ich auf. Dass es mit der Deutschen Bank so schlecht steht, hätte ich nicht gedacht. Zum Schluss akzeptierte DHL trotz Falschgeldverdacht meine mitgebrachten US Dollar Banknoten. Okay nach unerwarteten US$ 590 DHL Extragebühren und einem abgestempelten Bill of Lading kann ich ja jetzt zum Zoll und mein Motorrad holen.

Momento – ich brauche einen Zollagenten. Die Einfuhrabwicklung wäre laut DHL sehr kompliziert. Außer diverse Papiere benötige ich auch eine vom Einwanderungsministerium ausgestellte Touristenkarte. Mein Einreisestempel vom Flughafen reicht dem Zoll nicht.

Einwanderungsbehörde

Einwanderungsbehörde

Mit meinem perfekten Spanisch gelingt mir das Kunststück in weniger als 1 Stunde. Zurück zu Cargas/DHL. Jetzt fehlen noch einige Vollmachten und bis manana (morgen) wird es mit dem Zoll funktionieren. Total erschöpft nach einem gefühlten Halbmarathon habe ich erst einmal geduscht und ein wenig die Stadt erkundet. Spät abends gehe ich zum Karneval. Am Freitag war Karnevalsauftakt in Montevideo und die ganze Stadt auf Beinen.

Freitag, den 22.01. – Hoy Aduana

Heute geht es zum Zoll, endlich die BMW abholen und dann kann es losgehen. Zunächst Cargas/DHL. Un poco problema. Was für ein kleines Problem? Primer lugar – pagar. Zunächst einmal bezahlen. Obwohl DHL mir gestern versprochen hatte, dass die Verzollung nur wenig kostet, soll ich nun US$ 1.300 für Agent, Hafengebühr, Zoll etc. bezahlen. Keine Chance. Von zu Hause Blitzüberweisung in der Hoffnung, dass es am Montag mit dem Zoll weitergeht.

SONY DSC

Schwäbischer BMW-Fahrer – Kein Zutritt für Dich!

Der Zoll hat mittlerweile einen offiziellen Fall aufgemacht. Wahrscheinlich bin ich der erste „dumme“ Transit-Tourist, der versucht ein Motorrad durch den uruguayischen Zoll zu bringen. Nach dem DHL schon bei meiner Afrikareise Mist baute, ist das der Gipfel. Mein Tipp: niemals wieder mit DHL, und ein Motorrad nur nach Chile transportieren.

Samstag und Sonntag machte ich Sightseeing bei extremer Schwüle. Die Stadt und der bekannte Strand sind sonntags fast wie ausgestorben. Die Extrakosten für die „BMW-Befreiung“ hake ich einmal als Kosten für meinen Intensivkurs im Bürokraten-Spanisch ab.

Noch habe ich gute Hoffung und einen leichten Sonnenbrand.

Hasta la vista y hasta manana (?)

Siesta beim Zoll

Siesta beim Zoll

Einige Impressionen von Montevideo

NIXTREME-BIKER Rolf Rilling

Warum Nixtreme-Biker?

Im ersten Moment hören sich meine Reisen ein wenig waghalsig oder auch extrem an. Wenn man aber von Kindesbeinen an Reisen gewohnt ist und auch einige Grundregeln berücksichtigt, sind auch „spontane“ Fernreisen ein tolles Erlebnis. Sie entspannen, sie entschlacken (zumindest bei mir – ich nehme bei meinen mehrmonatigen Reisen immer toll ab!) und du triffst neue Freunde fürs Leben. Solche Reisen sind Nix extrem – also Nixtreme!

SONY DSC

2010 – am Cape of Good Hope, Südafrika

 

Wer selbst Biker ist weiss, dass man mit kaum einem anderen Fahrzeug so schnell Kontakte findet. Anstatt isoliert in einem Auto zu sitzen, wirst du mit einem Motorrad schnell in ein Gespräch verwickelt. Die Sympathien fliegen dir sozusagen zu. Selbst Polizisten im Innersten Afrikas wurden von der Magie meines Motorrades angezogen. Anstatt Knöllchen zu bekommen, musste ich oft den Polizisten die technischen Daten meines Motorrades  erläutern.

Oft standen Dutzende, manchmal sogar Hunderte von Leuten um mich herum und bestaunten mich in meiner Motorradkluft als wäre ich ein Astronaut.

Kurz zu meinem  „Reise-Lebenslauf“.

Heute bin ich schon ein alter Knochen – 57 Jahre auf dem Buckel – und doch noch nicht satt vom Reisen. Noch reizen mich ferne Länder, Kulturen und auch die Herausforderung, neue Sprachen – zumindest rudimentär – zu erlernen. Alles genug Anreiz, mich für weitere Reisen fit durch Jogging und Fitness Studio zu halten.

Reisen, ja das tue ich, solange ich zurück denken kann. Meine Eltern, insbesondere mein Vater, haben mich schon als kleines Kind nach Italien, Spanien und andere Länder geschleppt. Kaum war ich 18 Jahre alt, zog es mich in die Ferne. Meine Ferienjobs dienten nur einem Zweck – Reisen zu finanzieren. Mal für das Wochenende nach Istrien, 5 Tage nach Barcelona, England, Frankreich usw..  Zwischendurch wurde es exotischer. Mit einem Freund kurz nach Marokko, rein in die Wüste, ausgeraubt worden, was soll’s! Die nächste Reise führte dann in die Osttürkei. Leider wie heute – Bürgerkriegsgebiet. Nachts mussten wir, auf Aufforderung einer Militärkontrolle, ohne Licht mit unserem Uralt Renault 4 fahren. Flußdurchquerung? Kein Problem – wir schwammen einfach hinter unserem R4 her. Unser Profikartenmaterial – grobe, Gratis-Karten vom ADAC.

Dann ging es in die USA. 1980 noch ein Hauch von echtem Abenteuer. Beeindruckend damals: Mc Donalds, Straßenkreuzer, 6- bis 8 spurige  Highways und Wolkenkratzer. Heute sind die Unterschiede bei weitem nicht mehr so groß.

Uganda - Nilursprung am Viktoriasee

Uganda – Nilursprung am Viktoriasee

Dann Studium in England.

2 Jahre Survival Training – englisches Essen! Nicht so schlimm wie es sich im ersten Augenblick anhört. Eher Neugier auf fremdländisches Essen – Indisch, Chinesisch usw. Dennoch befremdend, was sich manche unserer englischen Kommilitonen zum Breakfast auf den Teller luden: kalte Ravioli auf ungetoastem Brot. Na ja – da bevorzugte ich doch ein gutes Thai Curry oder Vindaloo-Gericht.

Die Sprache blieb, ebenso der britische Sense of Humor sowie die Neugier auf fremde Länder.

Danach Work as Usual?

Nein – einen tollen Job habe ich bekommen. Durfte bei Rehau fremde Märkte aufbauen. Mal in England, dann wieder in Skandinavien, dann wieder Irland, Schottland und auch in die USA jetten. Über 180 Tage im Ausland – jedes Jahr!

Hört sich toll an. Für eine gewisse Zeit. Aber mit Familie eher schwierig. Und Business Trips sind eher ermüdend, werden mit der Zeit Routine.

Natürlich sind wir – Karin, meine Ehefrau und unsere 3 Kinder (Peter, Sabina und Tim) regelmässig verreist. Spontanreisen eher die Ausnahme, wir waren ja an die Schulferien gebunden.

Die Kinder wurden älter und wollten dann auch nicht mehr mit den „Alten“ verreisen. Sie waren durch uns inzwischen unheilbar angesteckt. Auch sie hatte der Reisevirus gepackt. Ob Work & Travel (USA, Australien, Asien) oder High School Year in USA und Kanada, Auslandsstudium in Ecuador oder Costa Rica, nichts konnte sie mehr bremsen. Der Jüngste, Tim, zog mit 18 Jahren nach Bolivien um dort sein Soziales Jahr zu absolvieren. Nebenbei hat er noch den halben Kontinent, alleine und teilweise auch mit seiner Schwester und Mutter bereist.

Uganda Äquator

Uganda Äquator

Jetzt wisst ihr schon eine ganze Menge über mich. Aber warum alleine mit dem Motorrad?

2009 reiste ich mit einer Gruppe nach Kenia/Tansania zum Kilimanjaro. Ich war von Afrika so fasziniert, dass ich mir 2010 die BMW kaufte und entschloss quer durch Afrika zu reisen. Alleine – nicht mein ursprünglicher Plan. Um dir eine 3-monatige Auszeit nehmen zu können, musst Du entweder gerade eine Beziehung hinter Dir haben, kinderlos oder selbständig sein und/oder eine starke Frau daheim haben, die den Laden in deiner Abwesenheit weiterführt. Und meine besten Freunde, sprich potentiellen Reisebegleiter? Sie hatten alle noch eine intakte Beziehung und waren aber leider auch nicht selbständig.

Grundsätzlich erlaubt mir unsere Firma Bull & Bear nur das Reisen in der ersten Hälfte des Jahres. Als Versandhaus haben wir unseren Schwerpunkt immer in der 2.Jahreshälfte. Auch das gut 15-köpfige Team ist sehr eingespielt und managed alles ohne den Boss. Natürlich kann ich nicht jedes Jahr „abhauen“. So alle 4 Jahre nehme ich mir mein „Sabbatical“ – eine Auszeit. Ein wichtiger Reisezweck ist auch die Ausschau nach neuen Produkten und Märkten.

Genug für heute – solange ich noch fit bin, werde ich reisen. Ich bin selbst gespannt, wohin es mich auf meiner Süd- und Nordamerika-Reise verschlägt.

Da ich zum großen Teil spontan meine Etappen auswähle, kann ich euch noch keine vorgefertigte Reiseroute vorstellen. Schaut einfach im Reiseblog nach – dort findet ihr auch eine Karte mit dem „fast“ aktuellen Standort und denTeiletappen.

Viel Spaß bei meinem Reiseblog wünscht euch

Rolf

 

DSC01232

 

 

 

 

 

What a Wonderful World

Nach Afrika 2012 folgt nun 2016  die große Amerikareise mit ca. 40.000 km in 2 Etappen.

Januar – April 20 16: Südamerika inkl. Kuba und Juni- August 2016: von Kolumbien per Segelschiff „Stahlratte“ nach Mittelamerika, Mexiko, Kalifornien und Vancouver und dann quer durch Kanada bis zu meinem Bruder in Montreal im Osten Kanadas.

Rolf1Von April 2016 bis Juni 2017 werde ich die BMW in Kolumbien sicher unterstellen.

Ich werde auch diesmal allein reisen, nur begleitet von meiner BMW R1200 GS Adventure, die mich weder in Afrika noch während meiner zahlreichen Touren in Europa jemals in Stich lies.  Sie ist fast 6 Jahre alt und wir hatten auf 72.000 km noch nie eine Panne.

Mit Hilfe des Reiseblogs möchte ich Euch wieder zu meinem nächsten Abenteuer einladen.

Let’s Ride the (BMW) Adventure and Enjoy a Wonderful World.

 

     

    Es geht auch ohne RUT !

    Seefrachtkiste BMW

    Anfang November 2015 habe ich die BMW nach Flörsheim zu einem Subunternehmer der DHL gebracht. Dort wurde sie fachmännisch „eingesargt“. In einer extra für sie gefertigten Kiste wurde das Motorrad, inkl Koffern, Zelt, Stiefeln und dem neuen Touringanzug von Held verstaut. Nicht vergessen: Batterie abklemmen. Von Flörsheim setzte die Kiste ihren Weg fort nach Antwerpen, Belgien zur Einschiffung in einen Sammel-Seecontainer.

    Mittwoch, den 17.12.2015: 15.10 Uhr – BREAKING NEWS – die BMW wird nicht verladen.

    Sie bleibt im Hafen stehen und geht nicht auf die Seereise. Die RUT fehlt!

    Was war passiert?

    Per email informierte mich die DHL Motocycle Logistics & Event Division, dass die RUT Steuernummer für die Verladung auf das Containerschiff  CAP SAN MALEAS fehlt und dass meine USt. Id.Nr. fehlt. Ladeschluss: gleicher Tag 18.30 Uhr.

    Ich hatte weder die RUT Nummer noch eine USt.Id.Nr.

    Um zukünftige Verzollungen und Zollübergänge zu vereinfachen, hatte ich das Motorrad auf Privat umgemeldet, damit Fahrzeugschein und Reisepass deckungsgleich sind und keine Komplikationen bei den diversen Grenzübergängen entstehen.

    Privatleute haben in der Regel keine USt.Id.Nr und keine RUT. Ich habe bestenfalls noch eine KARIN oder im näheren Umfeld CLAUDIAS, GITTA, RENATE, BÄRBEL etc.

    Aber von RUT noch nie etwas gehört. Klarer Fall – frag einfach bei DHL nach, was RUT ist. Klare Antwort: Nicht unser Bier – wir sind Transporteur und nicht Importzollabwickler. Genau aus diesem Grund habe ich DHL Motorcycle Division gewählt. Die müssten normalerweise Erfahrung haben. Pustekuchen. Ich soll mich doch direkt an den uruguayischen Zoll wenden und  dort die RUT beantragen. Und das in den verbleibenden 3 Stunden. Heißer Tipp von DHL  – fragen Sie doch einfach bei der Deutschen Botschaft in Montevideo nach, was RUT genau ist und wie Sie sie kurzfristig bekommen.

    Hola – ein einzigartiger bürokratischer Spießrutenlauf beginnt:

    Email an deutsche Botschaft in Montevideo – Reaktion null (noch 2.45 Stunden zur Deadline!)

    Anruf bei Botschaft – ich bekomme nach einigem Drängeln (wer mich kennt, Geduld ist bei mir ein nicht sehr prägnanter Wesenszug  🙂 )  tatsächlich den Wirtschaftsattaché an die Strippe. Er rät mir,  die Botschaft von Uruguay in Berlin zu kontaktieren.

    Botschaft von Uruguay – RUT? noch nie gehört. Freundlicher Tipp (16.15 Uhr): Federacion Economica Urualemano (Wirtschaftsverband – mein Hablas Espanol oder Castellano ist noch nicht so fortgeschritten). Jedenfalls Erfolg – Telefonkontakt gelungen. Antwort: Hasta Manana – Siesta alla Noche – wir schliessen jetzt – verzweifelter RUT Anrufer – morgen sind wir wieder für Dich da.

    Caramba oder wie das heißt. Was nun?

    Deutscher Zoll anrufen (17.00 Uhr). Sehr freundlich aber auch hilflos. RUT – ja was das ist? Schon irgendwie gehört, aber ist die schon in Kraft? Soll mich am Besten an den Hauptzoll in Bad Homburg wenden (17.20). Witzig oder? Beamte, die nach 17.00 Uhr noch arbeiten?

    Die hatten ein tolles CRM (das Ding wo Du immer eine Nummer drückst und dann auf die nächste Nummer verwiesen wirst und anschließend bis zu Deiner Rente in der Warteschleife versumpfst! – Abbruch.

    IHK noch angerufen. Wirklich sehr hilfreich und bemüht. Aber selbst ausführliches Googlen bringt auch keine Klarheit. Hey – ich bin doch nur ein Bloody Tourist. Ich möchte einfach in Montevideo  meine BMW den Klauen des Zolls entreißen und als Transit Tourist nach ein paar Tagen das Land wieder verlassen. Ich will weder meine BMW in Uruguay verkaufen, noch möchte ich  in Uruguay eine Firma gründen, damit ich die verflixte  Steuernummer RUT  bekomme.

    Zwischendurch versuche ich noch die Auslandsabteilung des ADAC zu erreichen. Zu spät.

    DHL Special Divison Motocycle  in Frankfurt ebenfalls dicht.

    Kurz vor Ladeschluß des Ozeanfrachters kommt mir eine Idee – ich ruf einfach die DHL Frachtabteilung in Hamburg an. Der Wahnsinn – ich bekomme einen echten Ansprechpartner, erkläre ihm die Situation und er kontaktiert einen Kollegen in Montevideo. Ich soll mich noch bis zum nächsten Morgen 8.30 Uhr gedulden. Er verspricht mir, das Motorrad geht auf alle Fälle mit dem Schiff mit.

    Nächster Morgen – große Erleichterung: ein simpler Eintrag in meinen Reisepass würde als Identifikation völlig ausreichen. Nix mit RUT! Mucho gracias.

    Und als Belohnung bekomme ich noch einen englischsprachigen Ansprechpartner in Montevideo inkl. seiner Handynummer.

    Das Containerschiff wird mit meiner BMW am 15.1. in Montevideo eintreffen. Ich komme am 21.1. an und dann …. Attacke auf den uruguayischen Zoll und der schwäbische Che Guevara wird seine BMW befreien. So der Plan.

    Basta por hoy