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Ein Tourtagebuch von Rolf Rilling

San Francisco – eine Stadt mit vielen Gesichtern

San Francisco ist wahrlich eine Reise wert. Multikulti. Viele Sehenswürdigkeiten. Angefangen von der Golden Gate Bridge oder auch die große Bay Bridge. Cablecar, die traditionelle Tram, die noch per Hand bedient wird. Am Wendepunkt wird sie noch von Menschenkraft um 180° gedreht. Die verschiedenen Viertel – ob trendige Hippieläden in Haight Ashbury, Schwulenviertel Castro, Mission District mit seinen vielen mexikanischen Restaurants und seinen Wandmalereien – den Murals oder auch Chinatown und nicht zuletzt Pier 39, das stellvertretend auch für die anderen Landungstegs am Hafen steht – für alle Besucher und auch Einwohner ist etwas dabei. Auch die vielen architektonischen Häuser sowie das Auf und Ab der Strassenzüge, die Parks, Lombard Street und, und, und…

San Francisco hebt sich von der monotonen Uniformität der üblichen US Städten komplett ab. Kein Wunder, dass Wohnraum in San Francisco sehr begehrt ist. All die gutverdienenden Silicon Valley Nerds und Yuppies drängen in die pulsierende und trendige Stadt. Das hat auch seine negativen Seiten: die Mieten sind horrend hoch. Monatsmieten um $4.000  und mehr für Appartments mit 2-3 Zimmern sind nicht die Ausnahme eher die Regel (siehe dazu auch Gästeeintrag von Reinhold). Auffällig auch das grosse Heer von Obdachlosen und Junkies, die leider immer mehr die Gehwege bevölkern. Auch der allgegenwärtige Geruch von Urin und Unrat bleibt einem in Erinnerung.

Und da wäre noch mein alter Studienkollege Reinhold, der mir für ein paar Tage Obdach geboten hatte. Wer weiss, sonst wäre ich bei den unanständig hohen Hotel- und Unterkunftspreisen auch noch auf der Strasse gelandet. Reinhold, eigentlich ein waschechter Bodensee-Schwabe lebt seit über 27 Jahren in San Francisco. Er geniesst noch immer seine Stadt in vollen Zügen. Kein Wunder, dass er jeden Morgen mit einem Kater aufwacht! Stanley heisst sein prächtiger, grauer Mitbewohner, der seine Runden in seinem Stadtwohnungsrevier zieht.

Am Besten lass ich wieder einmal Bilder weiter sprechen